06.09.2015 / XVII. QFF-Treffen in Zürich

(Bericht von Andi) Zum zweiten Mal seit ihrer Gründung reisten die norisbengel in die Schweiz, diesmal zum QFF-Treffen nach Zürich, ausgerichtet von den Letzi Junxx.
Die Bengel Jürgen, Günther, Daniel, Henrik, Steffen, Markus und Andreas machten sich am Freitag morgen, aufgeteilt in zwei Autos, auf den Weg. Natürlich hatte jede der zwei Reisegruppen die bessere und schnellere Route für sich beansprucht. Trotzdem kamen alle relativ zeitgleich in Zürich an.

Bengel Robert, der beruflich in England weilte, stiess am Abend noch dazu. Nicht vergessen werden darf natürlich noch Bengel Andi vom befreundeten Fanclub Andersrum auf Schalke.
So war also eine stolze Zahl von 9 Bengeln anwesend, die zweitgrößte Gruppe nach den Regenbogenadlern aus Frankfurt.

Nachdem die Hotel-  bzw. Privatzimmer bezogen waren, machte man sich nach einem mittelschweren Kampf mit den Schweizer Fahrkartenautomaten mit der Tram auf zum Museum des FC Zürich, wo der Erstkontakt und später auch das Abendessen stattfanden. Nach der Begrüßung und der Bezahlung der obligatorischen Tagungspauschale gab es eine Stadtführung zum Stadion des FCZ und durch die Altstadt. Dank bester Kontakte und perfekter Organisation durch die Letzi Junxx waren in ihr so unglaublich viele Leistungen enthalten, dass somit ein Aufenthalt in der Schweiz gar nicht so teuer sein muss.

Den Abend ließ man am FCZ-Museum bei Leberkäse und Kartoffelsalat und dem ein oder anderen Bier gemütlich ausklingen. Wer wollte, konnte sich noch das Qualifikationsspiel Deutschland - Polen angucken, doch nur wenige der Bengel sahen sich die Nationalhymne an.

Am Samstag wurde früh aufgestanden und nach einem kleinen Frühstück im Hotel ging es zum Tagungsort, der Schaltzentrale des Weltfußballs, dem "Home of FIFA". Hier gab es zu Beginn ein kleines, aber sehr feines Frühstück. Danach hatte man die Möglichkeit im Gebäude zu bleiben und an Arbeitsgruppen teilzunehmen oder eine Führung im nahen Züricher Zoo zum Thema "Homosexualität im Tierreich" mitzumachen.

Nur unsere beiden Sprecherratsmitglieder Daniel und Schalke-Andi entschieden sich fürs Arbeiten, die restlichen Bengel lauschten einem interessanten und kurzweiligen Vortrag, in dem sie erfuhren, das Homosexualität im Tierreich durchaus weit verbreitet ist und solche Paare sogar Junge aufziehen, die sie sich manchmal vorher geklaut haben. Also kann man alle Ewiggestrigen, die behaupten, gleichgeschlechtliche Liebe sei unnatürlich, Lügen strafen.

Nach der Rückkehr gab es Mittagessen, originell dabei: Verschiedene Salate wurden in kleinen durchsichtigen Kunststoff-Kugeln gereicht, dieselben Kugeln, die bei den Auslosungen von verschiedenen Fussball-Wettbewerben verwendet werden. Eine kleine Führung durch das Gebäude gab es auch noch. Hierbei erfuhr man z. B., dass es, obwohl es von außen doch eher klein erscheint, aus 8 Etagen besteht: 6 nach unten gebaut, 2 nach oben.

Nach dem Gruppenfoto begann um 14 Uhr die QFF-Tagung: unser Daniel erzählte vom vergangenen FARE-Kongress in Barcelona, der Austritt aus der AG Fanbelange, gleichzeitiger Austritt der anderen Fanorganisationen vorausgesetzt, wurde nach langen Diskussionen beschlossen, der Gastgeber des nächsten Treffens in Gelsenkirchen stellte sich vor, erschreckend für alle war der Vortrag aus den Niederlanden, der von unglaublichen Repressalien erzählte, unser Steffen berichtete vom CSD in Nürnberg, der dazu gezeigte Beitrag vom Bayerischen Rundfunk sorgte - warum auch immer - für allgemeine Erheiterung, das neue QFF Logo wurde endlich vom Plenum abgesegnet und von den verschiedenen Arbeitsgruppen wurde auch noch berichtet, um nur einige Punkte der Tagung zu nennen, die nach doch recht langen 4 Stunden gegen 18 Uhr ihr Ende fand.

Die norisbengel legten dann einen Boxenstopp in ihren Unterkünften ein. Am Abend traf man sich in der Bar Daniel H. (unser armer gleichnamiger Bengel musste sich dazu einige zweideutige Bemerkungen anhören), wo es lecker Gegrilltes gab. Ein Teil der Cluberer, genauer gesagt fünf, setzte sich noch in der Hotel Bar bei Dosenbier im Wert von jeweils ca. 5 Euro zusammen, zwei Vetreter der Stuttgarter Junxx waren auch noch dabei. Zwei Bengel waren bereits auf ihren Zimmern, tja und einer ging in die Sauna, natürlich nur zum Saunieren.

Am nächsten Morgen gab es einen opulenten Brunch im Hotel Krone - sehr leckeres, abwechslungsreiches Frühstück und Mittagessen bei stets freundlicher und zuvorkommender Bedienung. Nach den bekannten Abschiedsorgien ging es zurück nach Franken.
Herzlichen Dank an die Letzi Junxx für ein schönes und bestens organisiertes Wochenende! Die norisbengel freuen sich schon jetzt auf eine Wiederkehr in die Schweiz.

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